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Weihnachtsgruß

In der vergangenen Adventszeit hat uns in der St.-Amandus-Kirche ein Adventskranz begleitet, der am Osterleuchter aufgehängt wurde. Dieser zeigt drei Menschen die auf den Schultern anderer drei Menschen stehen und ihre Hände geöffnet nach oben ausstrecken. Der Adventskranzständer zeigt an, dass der Glaube durch die Generationen hindurch weitergegeben und getragen wird. Er zeigt auch an, dass der Glaube eine Haltung beinhaltet, welche die Erfüllung menschlicher Sehnsucht von oben, von Gott her, wie ein Licht erwartet.
Der dreifache Generationenleuchter verweist unsere neue Gemeinde St. Amandus auf ihre Ursprünge in den drei Gemeinden mit ihren vier Kirchen. Dort wurde der Glaube durch die Generationen weitergegeben. Jetzt erbitten wir gemeinsam das Licht aus der Höhe. Das ist für einige eine schwere Bürde, da sie durch die Zeiten liebgewordenes glauben, aufgeben zu müssen. Auch dieses wird an unserem Adventskranzleuchter deutlich: Die Menschen, die sich dem Licht Gottes entgegenstrecken tragen den Kranz an Seilen durch rotes Band verziert auf ihren Schultern. Aber sie tun es gemeinsam. Wenn es nur einer von ihnen den Kranz tragen sollte, würde er es nicht schaffen. Der Kranz würde in die Schieflage kommen, der Wachs der Kerzen abfließen.
Möge das, was der Adventskranzleuchter in der St.-Amandus-Kirche andeutet, am Weihnachtsfest Wirklichkeit werden.
Möge das Licht aus der Höhe, das wir im Advent erbeten haben, in den vier Kirchen unserer Gemeinde aufstrahlen wie an den vier Adventskranzkerzen. Tragen wir das Licht, das wir empfangen, Christus, in die Welt! Dann wird unser Bemühen um Glaubensweitergabe in heutiger Zeit eine runde Sache werden wie der Adventskranz selbst…
Ihnen allen ein gnadenreiches Weihnachtsfest und seinen Segen hinein ins Neue Jahr.

Martin Limberg, Pfarrer

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