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Wandern für Gerechtigkeit und Solidarität

Am Sonntag, 25.03.2011, startet der Solidaritätstag mit dem 11.00 Uhr Gottesdienst. Anschließend starten Kinder, Eltern, Großeltern und Freunde von der St. Amandus Kirche. Jeder gelaufene Kilometer wird gesponsert. Ziel ist das Pfarrheim von St. Josef, wo es einen Mittagsimbiss geben wird.

Der Gottesdienst, der zum Auftakt des Soli-Marsches gefeiert wird, hat das Motto "Fair feels good". Gott hat den Menschen Spielregeln für das Leben gegeben, die ein faires Umgehen miteinander fördern und fordern. Diese Spielregeln - die 10 Gebote und das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe - sind Hilfen, um die Idee einer gerechten Welt und einer solidarischen Weltgemeinschaft immer weiter umzusetzen. Gottes Hilfe, um die wir im Gebet bitten können, ist den Menschen zugesagt. Doch die Realität ist eine ungerechte Verteilung der Güter, ist eine Welt in der viele Menschen unter Hunger und Armut leiden.
Beispielhaft werden die Erstkommunionkinder und auch alle anderen Gottesdienstbesucher etwas über das Leben von Kindern und Jugendlichen in der Partnergemeinde El Fortin in Bolivien erfahren und wie das beim Soli-Marsch gesammelte Geld dort und anderswo sinnvoll eingesetzt werden kann. Doch nicht nur für Bolivien sondern auch für weitere Partnerschaftsprojekte der St.-Amandus-Gemeinde wird der Erlös des Soli-Marsches der Erstkommunionkinder eingesetzt: Ein Drittel wird für das Projekt „Ashram – Kinder“ in Nordindien, ein weiteres Drittel für das Nachhilfeförderprogramm in Pirapemas in Brasilien und das dritte Drittel für El Fortin eingesetzt.
Diese Spende wird noch vor Ostern das Dorf im bolivianischen Tiefland erreichen, da in den kommenden Ferien eine siebenköpfige Delegation aus Datteln noch Bolivien reisen und u.a. dort das Geld überreichen wird. Durch diese Reise soll eine echte Partnerschaftsarbeit unterstützt werden - es geht sicherlich um eine finanzielle Unterstützung, doch genauso geht es auch um das Lernen voneinander und das gemeinsame Feiern und Beten im Gottesdienst und darüber hinaus. Sicherlich wird die Reise zum Osterfest, dem höchsten Fest der Christenheit, für die Teilnehmer gerade aus diesem Blickwinkel zu einem besonderen Erlebnis. Die Reisegruppe wird im Gottesdienst zum Soli-Marsch für ihre Reise gesegnet und gesendet.

Bild: Dattelner Morgenpost 2011

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