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Frühe Anmeldungen für Kommunion: St. Amandus will Corona-Welle vorbeugen

Da werden sich wohl einige Eltern die Augen gerieben haben, als sie bereits zum Start der Sommerferien Post von der St.-Amandus-Gemeinde in ihrem Briefkasten hatten. In dem Schreiben werden sie auf die anstehende Anmeldung ihrer Kinder für die Kommunion im Jahr 2023 aufmerksam gemacht. „So früh waren wir tatsächlich noch nie mit den Anmeldungen dran“, sagt Pastoralreferent Michael Wichmann.

Aber das hat auch gute Gründe: Die Gemeinde will sicherstellen, dass sich die angehenden Kommunion-Kinder definitiv in Präsenz kennenlernen können.

Mit den Konzepten, die in Corona-Zeiten entwickelt wurden, zeigt sich Michael Wichmann auch im Nachgang noch zufrieden. „Wir haben die Feiern live aus der Kirche übertragen, es gab Elemente, da haben wir bewusst die Menschen vor den Bildschirmen angesprochen und mit einbezogen“, sagt er. Und auch die digitalen Treffen im Vorfeld seien von allen Beteiligten mit viel Engagement vorbereitet und durchgeführt worden.

Auch die Corona-Feiern hatten ihre Vorteile

„Es kommt immer darauf an, was man erwartet. Und da unterscheiden sich die Perspektiven von Kindern und Erwachsenen manchmal“, kontert der Pastoralreferent die Kritik von manchen Eltern, die ihrem Kind gerne eine traditionelle Kommunionfeier ermöglicht hätten. Aber die Pandemie erforderte nun mal Umdenken, meint Wichmann. Und das habe gut funktioniert.

Zwei Jahre lang konnte nur in Kleingruppen gefeiert werden, im Jahr 2022 war dagegen schon wieder vieles möglich und die Kommunionfeier glich wieder den Messen, die jahrzehntelang in der Kirche stattgefunden hatten. „Wir dürfen aber nicht vergessen, dass die Vorbereitungen größtenteils noch unter Corona-Auflagen stattgefunden haben“, sagt Wichmann.

Denn in der Regel treffen sich die Eltern Ende September zum Vorbereitungsabend und die Kinder dann im November zum Unterrichtsbeginn. „Die Treffen der Kinder starten jetzt schon Ende September“, sagt Wichmann. „Wir hoffen darauf, dass sich die Kinder dann alle persönlich kennenlernen können.“

Kein riesengroßer Jahrgang

Digital sei das natürlich schon ein kleiner Nachteil gewesen. Doch die Corona-Konzepte haben auch Vorteile gebracht. „Die Programmvorstellung haben die Eltern alle vorab digital erhalten“, sagt Wichmann. Früher wurde das Programm erst auf dem Elternabend vorgestellt, woran sich natürlich noch zahlreiche Nachfragen der Eltern angeschlossen hatten. Diese können jetzt direkt zum Start der Versammlung geklärt werden.

Die Anmeldephase ist derweil in den letzten Zügen. „Sie müssen sehen, ich breche ja quasi mit einer Tradition, die sich jahrelang bewährt hatte“, sagt Wichmann. So könne es vorkommen, dass sich besonders Eltern mit Erfahrung von Geschwisterkindern erst jetzt zum Ende des Sommers bei ihm melden. Eine genaue Anzahl der Kommunion-Gruppe von St. Amandus stehe daher noch nicht fest. „Wir hatten 2021 und 2022 größere Gruppen, weil Eltern die Corona-Entwicklung 2020 abwarten wollten“, erklärt der Pastoralreferent. Aber diese verschobenen Kommunionfeiern seien eigentlich alle nachgeholt worden.

Angebote auch nach der Kommunion

Mit dem neuen Konzept und dem frühen Unterrichtsstart sollen nun alle Beteiligten glücklich werden. Auch für den Fall erneuter Corona-Einschränkungen sei man jedenfalls gewappnet, versichert Michael Wichmann. Natürlich freue er sich, wenn Kinder und auch Eltern der Gemeinschaft in St. Amandus auch darüber hinaus die Treue halten – vielerorts klagen Gemeinden derzeit schließlich über fehlende Messdiener. „Von dieser Problematik habe ich aktuell nichts von Pfarrer Plaßmann gehört“, sagt der Pastoralreferent.

Er freue sich, dass die Familien-Gemeinschaft „FamandusAktiv“, die von ehemaligen Kommunionsfamilien gegründet wurde, immer wieder neue Mitstreiter gewinnen kann. „Gemeinde ist ja auch Gemeinschaft. Und das leben wir dort wirklich aus“, sagt Wichmann.

Bild und Text Fabian Hollenhorst Dattelner Morgenpost v. 10.09.2022

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