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Starke Truppe für St. Amandus

Von Jürgen Rottmann

Datteln. „Das ist eine starke Truppe.“ Pastoralreferentin Graciela Sonntag und Matthias Reimann von der Gemeinde St. Amandus freuen sich über die stattliche Zahl ihrer Messdiener.
Zahlenmäßig ist die Gruppe jetzt um 22 Kinder und einen Erwachsenen, die im Gottesdienst von Pfarrer Martin Limberg in die Gemeinschaft aufgenommen wurden, auf 120 Köpfe angewachsen. Mit einem Altersspektrum von neun bis 64 Jahre. Matthias Reimann leitet mit einem engagierten Team junger Leute ehrenamtlich die Messdiener, seelsorgerisch begleitet werden sie von Pastoralreferentin Graciela Sonntag. Für Pfarrer Martin Limberg war die Neuaufnahme „ein kleines vorweg genommenes Ostern“. Das sei die Zukunft der Kirche: „Es macht totale Freude, sich junge Menschen um den Altar versammeln zu sehen, die von ebenfalls jungen, kreativen und innovativen Seelsorgern und Ehrenamtlichen angeleitet werden. Kinder und Jugendliche, die im Glauben leben, stützen sich gegenseitig.“
Das führe zu Freude und Spaß in Kirche und Leben. Zum Beispiel bei Simon, der nach halbjähriger Ausbildung bei Matthias Reimann zusammen mit allen neuen und vielen erfahrenen Messdienern jetzt seinen ersten „großen“ Dienst am Altar leistete.
Dabei ist der Zehnjährige schon so etwas wie ein alter Hase: „Auf der Insel Wange-rooge, wo ich mit meinen Eltern immer in den Ferien hinfahre, durfte ich schon mit drei Jahren dienen. Es ist ein gutes Gefühl, am Altar zu stehen. Darum habe ich hier jetzt die Ausbildung gemacht und freue mich drauf, Messdiener zu sein.“ Das unterstreicht auch die neunjährige Lisa. Bei ihr kam der Anstoß von der größeren Schwester. Lisa: „Die ist schon länger Messdienerin. Das wollte ich auch. Es macht großen Spaß.“
Warum sie kommen, ist für Ausbilder Matthias Reimann nicht in erster Linie wichtig: „Dass so viele kommen, freut mich.“ Und dass sie bleiben. Auch in diesem Punkt sind sich Graciela Sonntag und Matthias Reimann einig: „Messdiener werden ist mit der Grundausbildung nicht beendet. Es ist fortwährendes Lernen bis man alles beherrscht; bis hin zu den großen Weihrauch-Zeremonien.“
Und zu wissen, was jeder seiner 120 Schützlinge kann, ist für Reimann natürlich wichtig bei der Aufstellung der Dienstpläne: „Wenn nicht gerade Hochfeste wie Ostern mit vielen zusätzlichen Gottesdiensten anstehen, dann kommt jeder so etwa ein- bis zweimal im Monat dran.“
Darüber hinaus lässt sich die Leiterrunde auch Dinge einfallen, die die Gemeinschaft stärken. So gibt es in diesem Jahr noch eine Messdiener-Wallfahrt nach Kevelaer, ein gemeinsames Wochenende in einer Gemeinde in Selm, Schwimmen oder Eislaufen und die Weihnachtsfeier. Aber jetzt heißt es nach Pfarrer Limbergs „gefühltem kleinen Ostern“, auch beim richtigen Osterfest „zu dienen“. 120 motivierte Messdiener freuen sich drauf…

Bildzeile: Eine starke Truppe ist durch die Aufnahme von 23 Neuen noch ein gutes Stück stärker geworden: die Messdienergemeinschaft der Stadtgemeinde St. Amandus.

Text und Foto: Jürgen Rottmann, Dattelner Morgenpost in der Ausgabe vom 30.03.2012

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