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Prozession zurück zum Ausgang

Profanierung

Die Chorgemeinschaft Olfen singt auch im letzten Gottesdienst in der St. Antoniuskirche.Foto:Karl Gatzmanga (Archiv)

Datteln. Am vergangenen Sonntag wurde den Gläubigen der ehemaligen Pfarrgemeinde St. Antonius in Hachhausen Gelegenheit gegeben, in aller Stille und ganz persönlich Abschied von ihrer Kirche zu nehmen. Zum letzten Mal wurde hier die Sonntagsmesse gefeiert. Wer zum Abschiednehmen keine Zeit hatte oder verhindert war, dem wird am Freitag, 26. Oktober, noch einmal die Möglichkeit geboten. Die Kirche ist dann von 18 bis 22 Uhr geöffnet; die offene Zeit endet mit dem Komplet, dem Nachtgebet der Kirche.

Es wird wohl eine gehörige Portion Wehmut mitschwingen, wenn Weihbischof Dieter Geerlings am Samstag, 27. Oktober, um 16 Uhr das Pontifikalamt zur Profanierung des Gotteshauses zelebriert. Mitwirken wird bei diesem Gottesdienst auch noch einmal die Chorgemeinschaft Olfen, die vornehmlich an Hochfesten die Festmessen in der Antoniuskirche über Jahre mit ihrem vortrefflichen Gesang musikalisch begleitet hatte.

Was am Karfreitag des Jahres 1960 mit einer Prozession von St. Amandus nach Hachhausen den Anfang von St. Antonius bedeutete, als das alte Missionskreuz dorthin gebracht und an der Stelle errichtet wurde, an der dann das Gotteshaus gebaut wurde, wird erneut eine Prozession das Ende einläuten. Denn nach dem Pontifikalamt wird das Allerheiligste in einem Gang über die Hachhausener Straße, dem Neumarkt, über Hohe Straße und Heibeckstraße zur Amanduskirche getragen. Danach ist eine Begegnung in der Krankenpflegeschule vorgesehen.

Familienmesse zur Wiedereröffnung

Nach einer vier Monate dauernden Schließung, in denen der Innenraum der Amanduskirche komplett renoviert worden war, erfolgt nach der Entweihung der Antoniuskirche die Wiedereröffnung der ältesten Dattelner Pfarrkirche.

Das Hochamt am Sonntag, 28. Oktober, um 11 Uhr wird als Familienmesse gestaltet, in der die Projektchöre unter der Leitung von Kantor Michael Kemper die „Seligpreisungen“ von Thomas Gabriel für Chor, Saxofon, Vibrafon, Kontrabass und Klavier und „Look at the world“ von John Rutter singen werden.

Nach der Messe laden Pastor Martin Limberg und alle anderen Verantwortlichen der Gemeinde zum Familienfest auf dem Kirchplatz ein. In Zelten und unter freiem Himmel gibt es neben der Möglichkeit zu Imbiss und Getränken bis gegen 14.30 Uhr unterschiedliche Spiel-, Bewegungs- und Bastelangebote für Kinder und die Möglichkeit, in Gesprächen das für die Gemeinde historische Wochenende Revue passieren zu lassen.

Norbert Schmitz
WAZ vom 24.10.2012

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