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Pfarrer em. Werner Benölken verstorben

Der Verstorbene wurde am 09. März 1940 in Heek im Kreis Borken geboren.
Die Priesterweihe empfing er nach dem Theologiestudium in Münster und Würzburg am 29.Juni 1966 in Münster.

Als er 1966 – kurz nach dem Konzil – zum Priester geweiht wurde, herrschte Aufbruchstimmung in der katholischen Kirche. In seiner ersten Kaplanstelle in Rheine versuchte er, die Beschlüsse des Konzils in das Gemeindeleben zu bringen. Nach einer Zwischenstation in Warendorf wechselte Benölken am 15. August 1973 nach Datteln. Dort war er zunächst in der Gemeinde St. Amandus im Bereich Jugendarbeit tätig. 1976 ereilte ihn eine schwere Krankheit, die ihn für Monate aufs Krankenlager zwang. Dass er wieder relativ gesund wurde und noch so viele Jahre tätig sein konnte, ist für ihn ein besonderes Geschenk.

Schon 1977 engagierte er sich neben der Gemeindearbeit als Mitstreiter für das Seelsorge- und Sozialteam im Dattelner und Waltroper Krankenhaus sowie in der Kinderklinik Datteln. Seine Aufgabe sah er nun insbesondere im Dienste an den Kranken. 1985 absolvierte Werner Benölken dann eine Ausbildung als Psychologischer Berater. Das sei für ihn eine große Hilfe in der Krankenseelsorge gewesen, betonte er immer wieder.

1998 verließ er Datteln und zog mit Sr. M. Benedikte nach Telgte. Dort betreute er im Haus Maria Frieden die älteren Menschen, die vielfach, ebenso wie er, mit einem Handicap leben müssen. Im März 2015 – also nach weiteren 17 Jahren im Dienst für die Schwachen und Kranken – ging er in das Altenheim Maria Trost der Franziskanerinnen in Münster, wo er 2016 sein goldenes Priesterjubiläum feierte.

Als Priester und Seelsorger hat er dabei immer wieder Zeugnis von der Menschenfreundlichkeit Gottes gegeben. In seiner zugewandten und fröhlichen Art hat er viele Menschen davon etwas mitgeteilt. Bis zum Schluss, als die Kraft nicht mehr reichte, war er aktiv im Heimbeirat des Altenheims für die Belange der Menschen die dort ihren Lebensabend verbringen. Neben Sr. Benedikte waren vor allem seine Schwestern und Neffen und Nichten in den letzten Jahren als Familie für ihn da.

Viele von uns werden ihn vermissen.

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