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Neuer Küster in St. Amandus

Daniel Muschellik

Glückauf und einen wunderschönen guten Tag!

Mein Name ist Daniel Muschellik, ich bin 41 Jahre alt, gebürtiger Essener, verheiratet und habe drei großartige Kinder.
Ich bin der Neue.
Also der neue Küster unser Pfarrgemeinde St. Amandus.
Der Küster.
Das Wort stammt vom lateinischen “custos“, also dem “Hüter“, oder “Wächter“ ab.
Für mich hat das eine starke Bedeutung.

Viele Menschen suchen sich ihre Arbeit nach den gängigen gesellschaftlichen Kriterien aus.
Also Sicherheit, Einkommen, Nähe zum Wohnort, Zusatzvergütungen, oder gar Prestige.
Nur Wenige haben das Glück die Arbeit zu finden, die ihnen auch Spaß macht, die ihre Leidenschaft ist. Das berühmte “Hobby zum Beruf machen“ beispielsweise.

Bei mir ist es so, dass ich zeitlebens immer neugierig war und auch geblieben bin, mich seit jeher ausprobiert habe und dabei - als Sternzeichen Waage - den Mittelweg zwischen Notwendigkeit, Sicherheit und Leidenschaft gesucht habe. Mein Lebenslauf liest sich daher ein wenig wie ein Berufskatalog für Unentschlossene bei der Agentur für Arbeit.

Ich war Briefzusteller, Qualitätsmanager, Autovermieter, Lager- / Logistikleiter, Sachbearbeiter in der Industrie und Assistent der Geschäftsführung im Baunebengewerbe.
Mal arbeitete ich aus Vernunft, um die Familie zu ernähren - mal aus Leidenschaft, weil ich es wollte.

Jede dieser Stationen hat mir etwas gebracht, mich Neues gelehrt, doch nie so richtig erfüllt.
Der “rote Faden“ in meinem Arbeitsleben ist das Arbeiten mit Menschen.

Nach einer Phase der Selbstreflexion, wo ich mich selber hinterfragt habe: „was willst Du? Was kannst Du? Wo sind deine Prioritäten?“ kam ich für meine berufliche Perspektive schnell zu dem Ergebnis, dass ich weiterhin eng mit und für Menschen arbeiten möchte. Aber, ohne ihnen etwas zu verkaufen, ohne ihnen etwas vorzuspielen zu müssen.
Mein Kommunionsspruch war Jesaja 46,4: “Ich will heben und tragen und retten.“
Und ohne es zu wissen, habe ich genau danach gesucht. Ich habe etwas gesucht, was mich erfüllen und wo ich Hände, Ohren und Mund einsetzen kann.

Ich finde “Custos“, der Hüter und “Ich will heben und tragen und retten.“ passen da wunderbar zusammen.

Ich freue mich schon sehr darauf Teil dieser Gemeinde zu sein, in der ich mich und meine Fähigkeiten vor allem in dieser schönen Kirche und dem attraktiven „Amandus-Forum“ einbringen kann und darf und auch darauf, gemeinsam mit Ihnen allen und als Teil des gesamten Pastoralteams eine gute Zeit in unserer Gemeinde zu bereiten.

Beste Grüße und auf bald

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