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Katholiken setzen Akzent

Propst Jürgen Quante weiht nach 13 Monaten Umbauzeit das „neue“ Erich-Klausener-Haus

Mit Weihwasser besprengte Propst Jürgen Quante auch die erste Etage im Erich-Klausener-Haus. Der Chef der Zentralrendantur, Alfons Voß, und Architekt Jürgen Steinke (r) - Foto: GUTZEIT
Mit Weihwasser besprengte Propst Jürgen Quante auch die erste Etage im Erich-Klausener-Haus. Der Chef der Zentralrendantur, Alfons Voß, und Architekt Jürgen Steinke (r) - Foto: GUTZEIT

recklinghausen. (hb) Sollten Sie in der nächsten Zeit Propst Jürgen Quante in seinem schwarzen VW Beetle beobachten, wie er mehrfach durch den Kreisverkehr an der Hertener Straße saust, liegt das nicht daran, dass der Stadtdechant die Orientierung verloren hat.
„Von dort hat man einfach einen tollen Blick auf die neue Fassade des Erich-Klausener-Hauses. Deshalb habe ich bereits einige Extrarunden gedreht“, verriet Quante unter dem Lachen der Ehrengäste bei der offiziellen Einweihung des Katholischen Zentrums an der Kemnastraße.
1,8 Millionen Euro wurden in die Modernisierung und die Sanierung des Gebäudes investiert, das einst als Schwesternwohnheim für das alte Prosper-Hospital diente. „1981 haben wir es für eine Million Mark erworben und 800 000 Mark in den Umbau gesteckt“, verriet Alfons Voß, Chef der Zentralrendantur beim Empfang zur Einweihung. Nach 30 Jahren sei es an der Zeit gewesen, das Haus modernen Anforderungen anzupassen und zukunftssicher zu machen. Träger ist der Verband der Kirchengemeinden im Dekanat Recklinghausen.
Propst Jürgen Quante segnete jede der vier Etagen, nachdem er zuvor in seiner Rede jede der dort untergebrachten Einrichtungen oder Institutionen mit einer Fürbitte bedacht hatte. Familien- und Lebensberatung Recklinghausen, das Katholische Bildungswerk, die Ausbildungspaten sowie die neue Zentralrendantur sind an der Kemnastraße in modernen Büros untergebracht. Dazu gibt es eine Reihe von Besprechungsräumen.
Die Konzentration der Zentralrendanturen aus Datteln, Herten und Recklinghausen war der eigentliche Anlass für den Umbau des Erich-Klausener-Hauses.
Auf zwei Etagen sind nun die 32 Mitarbeiter für die Verwaltungsaufgaben der Pfarreien im fusionierten Dekanat Recklinghausen, das sich seit dem 1. November aus den Dekanaten Datteln, Herten und Recklinghausen zusammensetzt, zuständig. Insgesamt stehen im Klausener-Haus für Verwaltung und Beratung 1600 m² Fläche auf vier Etagen zur Verfügung.
Quante trat der Sorge entgegen, dass mit der Betonung des „Katholischen Zentrums“ die Erinnerung an Erich Klausener verloren gehen könnte. „Es bleibt beim alten Namen“, versprach der Propst von St. Peter. 1992 hatte man das Gebäude nach dem Landrat benannt, der der Nazidiktatur immer wieder engagiert die Stirn geboten hatte und als engagierter Katholik dafür schließlich mit dem Leben bezahlen musste.
Er wurde von der Gestapo 1933 hinterrücks erschossen, nachdem er im Berliner Hoppegarten eine wichtige Rede gehalten hatte. „Dieses Haus wird auch weiter für ein politisches, engagiertes und waches Christentum stehen“, betonte Quante.
Ein Sonderlob verdiente sich von allen Beteiligten das Architekturbüro Steinke + Zils aus Herten. „Ich habe noch nie erlebt, dass Architekten so kompetent, zielstrebig und zuverlässig gearbeitet, uns aber auch stets transparent und umfassend beraten haben“, schwärmte Voß. „Die Zusammenarbeit war vorbildlich und hat großen Spaß gemacht.“ Wobei den Mitarbeitern während der 13-monatigen Bauzeit einiges abverlangt wurde.
„Ein Umbau im Bestand bei Weiterbetrieb bringt leider für die Beteiligten immer viel Lärm und Schmutz mit sich. Wir sind aber auf viel Verständnis für die Belästigungen gestoßen“, bedankte sich Jürgen Steinke bei allen Beteiligten.

Text und Foto: Dattelner Morgenpost vom 15.01.2016

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