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180 Kinder stürmen die Bühne

Den gesanglichen Teil ihres Musicals übernahmen die Kindergartenkinder selbst. Gemeinsam mit Eltern und Erziehern wurden die Texte für die Aufführung einstudiert.  -Fotos: Kalthoff

Die sechs Kitas der Amandus-Gemeinde haben gemeinsam in den letzten Wochen ein Musical einstudiert. Die Idee hatte Barbara Cornelius.

Wenn sich alle Kitas der Amandus-Gemeinde zum ersten Mal zusammentun, um ein Musical aufzuführen, ist das nicht nur eine Besonderheit, sondern auch ein "erheblicher Aufwand", sagt Andrea Herold, Verbundleiterin der sechs Amandus-Kindergärten. Aber dieser Aufwand hat sich gelohnt: Bei der Premiere am Freitagnachmittag im Reinhard-Lettmann-Haus ist es rappelvoll.

Vor Monaten tritt Barbara Cornelius an die Kitas heran und schlägt ein gemeinsames Projekt vor. Zusammen mit den Kindergärten studiert sie, die im Kirchenchor singt, mit den Kindern ein Musical zu einer Bilderbuchgeschichte ein. Acht Wochen lang üben Kinder, Erzieher, sogar viele Eltern, Lieder und Texte für "Der kleine Igel und die rote Schmusedecke". Die Kindergartenkinder übernehmen vor allem den gesanglichen Part, während die Eltern bei der Aufführung die Stimmen der einzelnen Tiere übernehmen.

Gespannt schauen die zahlreichen großen und kleinen Zuschauer zu, wie Eltern und Kinder in ihre Rollen schlüpfen: Der Frühling ist endlich da und der kleine Igel möchte unbedingt ein Picknick mit seinen Freunden machen. Aber dann setzt seine Tante ihr Igel-Baby mitsamt Schmusedecke bei ihm ab, das unbedingt mit zum Picknick möchte. Die beiden Igel und ihre Freunde Dachs, Fuchs, Maus und auch ein Maulwurf geraten in schwierige Lagen - und dann verliert das Igel-Baby auch noch seine Schmusedecke.

Für die fleißigen Kinder der Kindergärten gab es nach Abschluss der Vorstellung dafür eine Schmusedecke geschenkt. Die haben Eltern in den letzten Wochen hergestellt. Gestern führten die Kindergärten St. Marien Ahsen und Dümmer sowie St. Amandus das Stück auf. Am kommenden Freitag präsentieren es die restlichen Kitas noch einmal.

Dattelner Morgenpost, von Sarah Kuhlmann, vom 03.04.2019

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