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Gott.Schöpfung.Mensch

In vielen Monaten der persönlichen Auseinandersetzung im Vorbereitungsteam, das sind Matthias Reimann, Jonas Wiegert und Marlies Woltering, ist die Licht- und Videoinstallation „Gott.Schöpfung.Mensch“ entstanden, die am Freitag, 18.11., zur Aufführung kam und von über 700 Personen besucht wurde.

Mitten ins Chaos hat Gott sein Paradies gestellt. Alles gibt es dort: wunderbare Pflanzen, viele Arten von Tieren an Land, im Wasser und in der Luft, einen Nachthimmel mit funkelnden Sternen, glitzernde Quellen­ und den Menschen. Bevor dieser Garten entstand, hatte Gott ein großartiges Schöpfungswerk vollbracht. Er hatte die Ordnung der Natur hergestellt, die Gestirne in die Himmelskuppel gehängt, Erde und Meer getrennt, alles aus einem großen Chaos heraus.

Bis heute liegt im Gedächtnis der Menschheit dieser Garten Eden, in dem es alles in Überfülle gibt, auch das unendliche Leben und die Erkenntnis von Gut und Böse. Diese Dinge wachsen dort auf Bäumen, und wer sich reckt, kann sie erreichen. Gott hat angeblich ihren Genuss verboten, aber die Bibel hält fest, dass der Mensch so geschaffen ist, dass er sich an das Verbot, Erkenntnis zu gewinnen, nicht halten kann.

Es ist auch für Gott aussichtslos, seine Geschöpfe an der Erkenntnis zu hindern. Er will ja die Freiheit des Menschen. Gott fordert den freiwilligen Verzicht auf die Unterscheidung von Gut und Böse. Nein! Das kann Gott von seinen Geschöpfen, denen er seinen Atem eingehaucht hat, eigentlich nicht verlangen, denn dann müsste der Mensch auf das Göttlichste verzichten, was sein Schöpfer dem Ebenbild mitgegeben hat: das Bewusstsein.

Mit diesem Bewusstsein ist das Nachdenken über sich selbst verbunden und die Chance auf eine freie Willensentscheidung. Letztlich ist damit die Möglichkeit des Menschen verbunden, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und die Konsequenzen seines Handelns zu tragen. Um nichts Geringeres geht es in der Urgeschichte am Anfang der Bibel.

Immer wieder scheitern wir Menschen an unserer Menschlichkeit – Handeln verantwortungslos, Handeln, ohne an die Konsequenzen zu denken. Vielleicht ist der Preis des Bewusstseins, dass wir das Gefühl verloren haben, eins zu sein mit Gott. Mit der menschlichen Freiheit ist zugleich das Göttliche in uns angefragt, stellen wir uns auch immer wieder selbst in Frage.

Gott aber hat Erbarmen mit den Menschen: Mit Jesus Christus ist er selbst in die Welt gekommen, um uns einen neuen Anfang zu schenken. Wenn jemand also in Christus ist, dann ist er neue Schöpfung. Ja, Gott war es, der die Welt in Christus mit sich versöhnt hat. Wir haben die Chance, immer wieder neu Verantwortung zu übernehmen.

Flyer zu der Veranstaltung

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Kirchstraße 25, 45711 Datteln
Tel.:   02363/5652-0
Fax:    02363/5652-21
E-Mail: stamandusdatteln(at)bistum-muenster.de

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Montag 9:00-12:00 15:00-17:00
Dienstag 9:00-12:00 15:00-17:00
Mittwoch 9:00-12:00  
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