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Gestaltung des Kirchenraumes St. Amandus
Es ist lange still geblieben nach dem zeitlich begrenzten Projekt, die Kirchenbänke in St. Amandus umzustellen und den Altar „nach unten“ zu holen. Das Thema bleibt aber nach wie vor auf der Agenda des Pfarreirates und gerät nicht in Vergessenheit.
Um die Osterfeiertage herum standen z.B. 2 Bänke aus der Taufkapelle im Altarraum, vor den eigentlichen Sitzplätzen der liturgischen Dienste, die gegenüber dem Altar ja noch einmal eine Stufe höher liegen und so die Entfernung zur Gemeinde in den Bänken zusätzlich wachsen lassen. Wir haben festgestellt, dass wir auch „1 Etage tiefer“ nicht hinter dem Altar verlorengehen. Da es sich bei den Bänken aber um ein Provisorium handelte, ist dieses Provisorium nun wieder aufgehoben worden.
Im Zuge der anstehenden Erstkommunionfeiern haben wir aktuell jeweils 1 Bank aus den beiden mittleren Blöcken und den Seitenreihen entfernt: Da zu den Erstkommunionfeiern die Kirche sich in der Regel sehr füllt (wie am heutigen Sonntag erlebbar war), sollten aber auch Besucherinnen und Besucher mit Rollator oder Rollstuhl ausreichend Platz finden. Diese haben sonst nur in den Durchgängen Platz, was aber bei einer gut gefüllten Kirche nicht wünschenswert ist. In der Emmauskapelle (Krankenhaus) stehen die Stühle aus diesem Grund schon seit längerer Zeit „auf Lücke“.
Bewährt hat sich der Bank-freie Bereich vor dem alten Turm, wo in diesem wie auch schon im vergangenen Jahr Raum für die Erstkommunionkatechesen war. Es tut gut, die Möglichkeit haben, im Kirchenraum einen Ort zu haben, den man den Bedürfnissen entsprechend nutzen und füllen kann: „Leer-raum ist Spiel-raum.“
Immer wieder wird die Amanduskirche gefüllt sein, werden wir froh sein, einen großen Kirchenraum zur Verfügung zu haben und werden wir viele Sitzplätze benötigen. All(sonn)täglich bleiben dagegen häufig größere Lücken. Ein großer Umbau wird schon aus finanziellen Gründen nicht umsetzbar sein. Provisorien haben den Nachteil, eben nur Provisorien zu sein: Aber die Akustik muss stimmig sein, die Beleuchtung muss passend sein, die Verkabelung (z.B. für die Mikrofone) sollte unsichtbar sein … Es bleibt die Schwierigkeit, dass ein Kirchenraum mit begrenzten Mitteln nur begrenzt gestaltbar ist. Wir überlegen weiter, was wir in Bewegung bringen und verändern können – und wie wir vielleicht ja auch Sie, die Gemeinde und Gottesdienstbesucher*innen, ein wenig mit in Bewegung bringen können, damit unser Kirchenraum uns darin unterstützen kann, Gemeinschaft zu sein und zu erleben.
Der Pfarreirat bleibt am Thema dran.
Heinrich Plaßmann, Pfarrer
Kontakt
Pfarrbüro St. Amandus
Kirchstraße 25, 45711 Datteln
Tel.: 02363/5652-0
Fax: 02363/5652-21
E-Mail: stamandusdatteln(at)bistum-muenster.de
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| Freitag | 9:00-12:00 |
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Im Notfall
Sollten Sie in einem dringenden Fall (Krankensalbung, Sterbefall) einen Seelsorger benötigen, können Sie sich an die Pforte des Krankenhauses (Tel.: 02363/108-0) wenden, die Sie an einen Priester weitervermitteln kann.
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