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Gemeinsam "auf Deutsch" sprechen

Bildzeile: Pastoralreferentin Maria Hölscheidt (v. l.) unterhält sich mit Rania, Sohn Malek, Ihssan, Omar und Alaa auf Deutsch. —Foto: Kalthoff

Der Kontaktkreis Johannesstraße lädt einmal im Monat zu einem Treffen ein.

Datteln. (ek) An einem großen Tisch im Saal des Reinhard-Lettmann-Hauses sitzen in einer gemütlichen Runde fünf Bewohner des Flüchtlingshauses an der Johannes-straße. Sie sind der Einladung des Kontaktkreises Johannesstraße gefolgt, der die Geflüchteten auf ihrem Weg begleitet hat. Nun bietet der Kreis einmal im Monat eine Stunde „auf Deutsch“ an. Auch fünf interessierte Dattelner sind dabei. Noch sind alle zurückhaltend.

„Wir wollen den Kontakt pflegen mit den Leuten, die in den Häusern der Gemeinde wohnen“, sagt Pastoralreferentin Maria Hölscheidt. In einfachen verständlichen Sätzen erklärt sie den Gästen, die überwiegend aus Syrien stammen, das Ziel des Treffens: „Wir wollen mit euch auf Deutsch sprechen – jedes Mal ein bisschen mehr.“

Los geht es mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Jeder Teilnehmer soll seinen Vornamen sagen und ein zweites Wort mit dem gleichen Anfangsbuchstaben wie der Vorname, also zum Beispiel „rot – Rania“, „Orange – Omar“ oder „Kartoffel – Kirsten“. Alle lachen über die Assoziation. Anschließend stimmt Martina mit ihrer Gitarre ein Lied an. Gemeinsam singen, klatschen, stampfen und nicken alle zu dem Lied „Wenn du glücklich bist“. Mit einem Lächeln verabschieden sich danach alle voneinander und bedanken sich Hände schüttelnd für das Treffen. Vielleicht kommen beim nächsten Mal noch mehr Gäste.

INFO Nächstes Treffen: Montag, 19. Februar, 16 bis 17 Uhr, Reinhard-Lettmann-Haus, Kirchstraße 23, statt.

Text und Foto: Dattelener Morgenpost v. 1.2.2018

 

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