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Geld für Hilfsprojekte - Bonbons für Tascha

Datteln. (mb) Es regnete und stürmte: Schmuddelwetter, das die fast 100 Sternsinger der Amandus-Gemeinde nicht davon abhielt, drei Tage für die Ärmsten in der Welt Geld zu sammeln. Am Ende freuen sich alle über die stolze Summe von 22 976,30 Euro.
Laurin Dudkiewicz (9) ist mit seinem Freund Nico Wanda (9) bereits zum dritten Mal bei der Sternsingeraktion dabei. Laurins kleine Schwester Tascha mit ihren sechs Jahren zum ersten Mal. Es hat ihnen trotz der unterschiedlichen Erfahrungen Spaß gemacht. „Wir kommen aus dem Morgenland daher“, so beginnt ihr Sprüchlein an den vielen Haustüren, an die sie geklopft haben. „Und zack haben einige sofort ihre Tür wieder zugeknallt“, erzählt Laurin. „Manche hatten aber selbst kein Geld und haben sich dafür entschuldigt“, sagt Nico ein wenig nachdenklich. Die Kinder tauschen untereinander ihre Erfahrungen aus. Süßigkeiten gab es zusätzlich für die fleißigen Sternsinger. Jeder durfte sich nach seinem Tageseinsatz etwas mitnehmen. „Ich habe mir immer Maoam ausgesucht, die Bonbons mag ich am liebsten“, grinst Tascha verschmitzt. Ein bisschen schmollt sie aber auch, da sie mit ihrer Krone gar nicht zufrieden war. „Ich wollte nur pinkfarbene Perlen, aber jemand hat einfach noch grüne Sterne darauf geklebt.“ Laurin und Nico verdrehen die Augen. Frauen!
Später haben sich alle wieder an der Amanduskirche versammelt, ihre Sammelbüchsen abgegeben. Pfarrer Martin Limberg begrüßt „seine“ Mannschaft, lobt alle für den Einsatz, der nicht selbstverständlich ist. Die große Summe wird gedrittelt. Das Hilfsprojekt „Kleine Schulen“ von Pfarrer Roetger Schwartz, einst Pfarrer in St. Amandus, jetzt in Brasilien, wird unterstützt. Die weiteren Beträge gehen an ein Schulprojekt in Indien und das Kindermissionswerk.
Laurin, Tascha und Nico sind zufrieden, sie habe ihre Mission wie alle anderen Kinder gut erfüllt. „Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder mit dabei“, versprechen die drei.

Text und Foto: Dattelner Morgenpost

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