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Frauen sind „Sterne“ der Gemeinde

Mit Bannerabordnungen zogen kfd-Gruppen aus anderen Gemeinden zum Jubiläumsgottesdienst der kfd St. Marien Ahsen in die Kirche ein. —Foto: schmitz

kfd St. Marien Ahsen feierte 100-jähriges Bestehen

VON NORBERT SCHMITZ

AHSEN. Das Netz, das engagierte Frauen und Mütter aus der Pfarrgemeinde St. Marien knüpften, hat sich als besonders reißfest erwiesen. Immerhin besteht diese Vereinigung der „Netzwerkerinnen“ seit zehn Jahrzehnten. Am Sonntag wurde das 100-jährige Bestehen der kfd St. Marien Ahsen im voll besetzten Gemeindesaal gefeiert.

Mit einer Messe in der Marien-Kirche und anschließendem Kaffeetrinken feierte die Frauengemeinschaft ihr 100-jähriges Bestehen.

Die Bewegung „Katholische Frauen Deutschlands“ gab es so 1916 allerdings noch nicht. Damals hieß die Einrichtung schlicht „Frauen– und Mütterverein“.

Dieser Name trug den An-forderungen vor 100 Jahren Rechnung, als sich die Frauen in erster Linie um die Kindererziehung und den Haushalt zu kümmern hatten. Der Verein bot in der kirchlichen Gemeinschaft die Möglichkeit, sich bei Handarbeiten auszutauschen und neue Kräfte zu sammeln, das Netzwerk so immer solider zu machen.

Aus dem „Mütterverein“ wurde mit der Namensänderung eine Vereinigung, die an den Grundgedanken allerdings festhielt: Engagierte Frauen sind gemeinsam unterwegs, christliche Werte in unser Leben zu tragen.

Pastor Ludger Schneider hob in der Festmesse hervor, dass es die Ziele aller kirchlichen Vereine sei, die individuellen Begabungen zum Wohle der Gesellschaft einzubringen. Das Symbol des Netzes zeige, dass immer wieder neue Fäden geknüpft würden und jeder Knoten zusammen halte.

Dass die Frauen für die Gemeinde quasi auch „Sterne“ sind, wurde optisch sichtbar: Zwischen der Kirche und dem Gemeindesaal waren Sterne mit den Namen der Mitglieder auf die Pflastersteine geklebt.

Die Katholische Frauenge-meinschaft St. Marien Ahsen zählt derzeit rund 130 Mitglieder, die in zahlreichen Gruppen tätig sind, so Teamsprecherin Ehrentraud Sonntag. Die Zukunft bereite allerdings Sorgen, weil aufgrund mangelnder Baumöglichkeiten immer weniger junge Familien nach Ahsen kämen, worunter letztendlich die gesamte Infrastruktur leide.

Dattelner Morgenpost 11.10.2016

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