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Erinnerungscafé in St. Josef: Abschied nehmen in kleinen Geschichten

Foto: Elena Schulze-Langenhorst
Wie verabschiedet man sich von einem Ort, der ein Leben lang dazugehört hat? Beim Erinnerungscafé in St. Josef am vergangenen Samstag versammelten sich nach der Vorabendmesse einige Gemeindemitglieder, um genau das zu tun: innehalten, erinnern, erzählen, sich austauschen.

In kleiner Runde kamen persönliche Geschichten auf den Tisch – von Ferienlagern, Messdiener-Diensten, dem Kirchenkino und bewegenden Familienfeiern. Die Teilnehmenden hielten ihre Erinnerungen auf bunten Kärtchen fest, die in der Kirche auch von anderen gelesen werden können.

Auch verschiedene Pfarrer, die die Gemeinde über die Jahre geprägt haben, kamen zur Sprache – etwa der Seelsorger, der stets mit dem Fahrrad kam oder Pfarrer Overkämping, der mit seinem vielfältigen Engagement viele Herzen erreichte: durch Seniorenfahrten, Adventsgrillen oder ein liebevoll geschmücktes Adventsfenster, das Jahr für Jahr viele erfreute. Für Heiterkeit sorgte die Anekdote des indischen Paters Paulus, der bei seiner Ankunft in Datteln den Namen „Overkämping“ als „Camping“ missverstand – was im deutschen Winter auf ihn eher abschreckend wirkte.

Eine Teilnehmerin erzählte, sie sei mit der Kirche groß geworden: „Ich wurde hier getauft, ging zur Kita und zur Schule in der Gemeinde und viele wichtige Familienfeste – Kommunion, Hochzeiten, Beerdigungen – fanden in St. Josef statt.“ Pfarrer Heinrich Plaßmann betonte, wie wichtig solche Gelegenheiten zum gemeinsamen Abschiednehmen seien.

Die Profanierung ist für den 7. September geplant.

Foto und Text Elena Schulze-Langenhorst Dattelnere Morgenpost vom 22.07.2025

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Tel.:   02363/5652-0
Fax:    02363/5652-21
E-Mail: stamandusdatteln(at)bistum-muenster.de

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Dienstag 9:00-12:00 15:00-17:00
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