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Austausch der Gremien der Pfarrei St. Amandus zum Andenken an Bischof Reinhard Lettmann

v.l.n.r.: Karl Render (Personaldezernet des Bistums Münster), Dr. Klaus Winterkamp (Generalvikar des Bistums Münster), Pastor Bernhard Frankemölle (Pfarrverwalter), Stefan Feldhaus (Vorsitzender des Pfarreirates), Dr. Björn Enno Hermans (Moderator)

Am vergangenen Donnerstag (02.05.2019) fand eine gemeinsame Sitzung von Kirchenvorstand und Pfarreirat der katholischen Kirchengemeinde St. Amandus statt, bei der es um den Umgang mit dem Andenken an den verstorbenen Bischof Reinhard Lettmann und eine mögliche Umbenennung des Reinhard-Lettmann-Hauses ging. Die Arbeitssitzung, an der auch Herr Dr. Klaus Winterkamp (Generalvikar des Bistums Münster und Vertreter von Bischof Dr. Felix Genn) und Herr Karl Render (Personaldezernent des Bistums Münster) teilnahmen, diente der Information über die bekannten Fakten und einem ersten intensiveren Gedankenaustausch innerhalb der Gremien.

Hintergrund hierfür ist, dass Ende 2018 bekannt wurde, dass Reinhard Lettmann in seiner damaligen Funktion als Generalvikar damit befasst war, dass der Priester Heinz Pottbäcker, der zu diesem Zeitpunkt bereits wegen Missbrauchstaten gegenüber Kindern verurteilt worden war, innerhalb des Bistums Münsters mehrfach versetzt wurde und weiter als Seelsorger tätig war. An mindestens einem weiteren Einsatzort ist es erneut zu Missbrauchstaten durch Pottbäcker gekommen. Die Frage des Umgangs mit dem Andenken an Reinhard Lettmann und damit verbunden die Frage der Namensgebung des nach ihm benannten Pfarrheims an der St.-Amandus-Kirche beschäftigen seit Ende 2018 die Pfarrei St. Amandus und die Öffentlichkeit in Datteln.

Über das weitere Vorgehen wird die Gemeinde zunächst in der zuständigen Arbeitsgruppe sowie im Kirchenvorstand und im Pfarreirat beraten.

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