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Auftakt zur Erstellung des lokalen Pastoralplans für St. Amandus

Vorüberlegungen zur Erstellung eines lokalen Pastoralplans für die Pfarrei St. Amandus waren Gegenstand einer Klausurtagung des Pfarreirats der Pfarrei St. Amandus in der Akademie Klausenhof in Hamminkeln-Dingden. Vor dem Hintergrund eines veränderten gesamtgesellschaftlichen und kirchlichen Umfeldes (Trends zu Individualisierung und Pluralisierung, Veränderungen in der Kommunikation und in der Bildungs- und Arbeitswelt, Demographische Entwicklung etc.) sollen im Rahmen eines Arbeitsprozesses die Ausrichtung der pastoralen Angebote der Pfarrei überprüft und Prioritäten gesetzt werden. Der Pastoralplan wird den Schwerpunkt der Arbeit des Pfarreirates bis zur nächsten Pfarreiratswahl im Herbst 2017 bilden.

Die Erstellung des Pastoralplans soll in den drei Schritten „Sehen – Urteilen – Handeln“ erfolgen. Die einzelnen Schritte umfassen jeweils mehrmonatige Arbeitsphasen. Nach der Formulierung des Pastoralplans erfolgt ein Dialogprozess mit dem Bistum, bevor der Pastoralplan schließlich vom Pfarreirat in Kraft gesetzt wird. Während der Arbeit am Pastoralplan erfolgt auch eine laufende Beteiligung des Kirchenvorstands und der Gemeindeöffentlichkeit.

Zwei Gemeindeberater des Bistums, Erhard Fischer und Lars Lindemann, die die Moderation der Klausurtagung übernommen hatten, stellten vor dem Hintergrund des Diözesanpastoralplans des Bistums Münster die für die Pfarreien erstellten Arbeitshilfen zur Erstellung des lokalen Pastoralplans vor. Beispielhaft befasste sich der Pfarreirat mit dem Modell der sog. Sinus-Milieus. Diese sind eines von mehreren Hilfsmitteln, die den Verantwortlichen in der Pfarrei dabei helfen können, die Lebens- und Glaubensrealität der Menschen in der Pfarrei zunächst sachlich neutral zu erfassen. In Folgeschritten sollen anschließend – auch anhand biblischer Impulse – Visionen für zukünftiges Gemeindeleben entwickelt und die bisherigen Angebote überprüft werden.

Der lokale Pastoralplan dient in erster Linie der Setzung von Schwerpunkten der pastoralen Arbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen innerhalb der Pfarrei. Darüber hinaus soll er auch als Grundlage für Entscheidungen des Bistums bei Personalzuweisungen und finanziellen Förderungen dienen.

Da die längerfristig angesetzte Klausurtagung – zufälligerweise – am bisherigen Dienstort unseres zukünftigen Pfarrers Ludger Schneider stattfand, war es möglich, dass dieser bereits an Teilen der Veranstaltung teilnehmen konnte. Den Abschluss der Klausurtagung bildete eine Eucharistiefeier in der Hauskapelle des Klausenhofs, zu der der scheidende Pfarrer Martin Limberg zur Gruppe hinzustieß.

In seiner nächsten Sitzung im August 2015 wird der Pfarreirat über die Einrichtung und Besetzung eines Lenkungsausschusses beraten und beschließen.

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