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2012 - ein spannendes Jahr für St. Amandus

Datteln. (jr) Die 13 500-Seelengemeinde St. Amandus braucht dringend das geplante neue Pfarrheim. Das alte Amandushaus platzte beim Neujahrsempfang der Gemeinde am Abend des Dreikönigstages aus allen Nähten.

„Gemeinde braucht Räume, um sich entwickeln zu können“, stellte der Vize-Vorsitzende des Gemeindeverwaltungsrates, Dr. Thomas Hölscher, die Baumaßnahmen der nächsten Monate in den Mittelpunkt seiner Grußbotschaft am Ende des ersten kompletten Jahres nach der Fusion. Hölscher lobte die harmonische, konstruktive Atmosphäre, in der wichtige Entscheidungen für die Zukunft mit solider Finanzierung der Baumaßnahmen, gefallen seien.
Eine Atmosphäre, die auch bei Würstchen, Kartoffelsalat und einem Glas Sekt beim Neujahrsempfang zutage trat. Auch wenn das Herz der Gemeinde und „Keimzelle Dattelns“, die Amandus-Kirche, am 25. Juni wegen baulicher Sanierung für vier Monate geschlossen wird. „Zum Patronatsfest am 26. Oktober wollen wir die Kirche wieder öffnen“, stellte Pfarrer Martin Limberg die Weichen in Sachen Renovierung des Gotteshauses. Die Gottesdienste werden in dieser Zeit in St. Antonius stattfinden. Gewissermaßen die letzte „Amtshandlung“ der Kirche als Sakralbau. Martin Limberg dazu: „St. Antonius wird dann profanisiert, der Architektenwettbewerb zur Nutzungsänderung als Kolumbarium wird am 28. Juni ausgelobt.“ Für Anfang November hoffen alle auf den ersten Spatenstich fürs neue Pfarrheim.
Nicht nur gebaut wird 2012 in St. Amandus. Martin Limberg freut sich auf ein dreifaches silbernes Priesterjubiläum mit vierfacher Dattelner Beteiligung am Pfingstmontag: „Stephan Dördelmann und Heio Weishaupt aus Datteln und der in Datteln tätige Klinikpfarrer Ulrich Laws sind gemeinsam im Dom zu Münster von Bischof Dr. Reinhard Lettmann, aus Datteln zum Priester geweiht worden.“ Die kfd St. Amandus wird 110 Jahre alt und feiert. Zum Erntedank wird es auf einem Bauernhof ökumenisch. Und es gibt im Herbst Wahlen zum Kirchenvorstand. Kantor Michael Kemper arbeitet am musikalischen Programm. Dabei wolle man den Weg mit großer Kirchenmusik mit Orgel, Orchester, Chor und Solisten an den Hochfesten weiter beschreiten. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Stefan Feldhaus, dankte dem Seelsorgeteam: „Wir sind auf einem guten Weg, in der neuen Großgemeinde eine große Gemeinschaft zu werden.“

Text und Fotos: Dattelner Morgenpost

 

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