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St.-Josef-Kita bereitet sich auf Umzug vor

Datteln. (uw) Nach dem städtischen Bewegungskindergarten ist in Kürze auch die Kita von St. Josef an der Reihe, umzuziehen. Auch in St. Josef wird kräftig renoviert und für die künftige U-3-Betreuung ausgebaut.
Anders als die städtische Kita, die in den Räumen der ehemaligen Ringschule ein sehr geeignetes Provisorium für die Umbauzeit gefunden hat, steht in St. Josef aber noch nicht fest, wo die rund sechsmonatige Bauphase verbracht werden soll.
Eine mögliche Variante, so sagt Ludwig Köster vom Verwaltungsrat der Amandus-Gemeinde, sei das Pfarrheim. Aus diesem Grund nimmt die Gemeinde auch schon vorsorglich keine Veranstaltungen mehr ab dem Zeitraum März/April an. Man möchte nicht eine Zusage für den Pfarrsaal geben, die dann eventuell wegen eines früheren Baubeginns zurückgenommen werden muss. Ganz glücklich ist Köster mit der Lösung Gemeindezentrum allerdings nicht. „Die Räume sind nicht unbedingt geeignet für die Betreuung von kleinen Kindern. Da gibt es verschiedene Kriterien zu beachten“, sagt Köster und nennt als Beispiel die Sanitäreinrichtungen im Gemeindezentrum, die nicht auf kleine Kinder abgestimmt seien. Eine zweite Alternative wäre nach Angaben Kösters das Anmieten von Containern für die Zeit des Umbaus.
Fest steht nur, dass ein Verbleib der drei Gruppen in der Kita während der Umbauphase ausgeschlossen ist. Denn die in die Jahre gekommene Kindertageseinrichtung muss laut Köster komplett saniert werden. Es gibt neue Elektroinstallationen, ein neues Dach, neue Fenster und einen Anbau für den Kindergarten.
Das Vorhaben wird mehrere Hunderttausend Euro kosten. Unter anderem hofft man auf einen städtischen Zuschuss von 100 000 Euro. Den gibt es laut Stadtsprecher Dirk Lehmanski aber nur, wenn die Summe im Zuge der anstehenden Haushaltsberatungen genehmigt wird.
Die finanzielle Unterstützung durch die Stadt Datteln ist nicht unwichtig. Denn Amandus-Pfarrer Martin Limberg sagt, dass sich das Bistum Münster nur dann beteiligen werde – und zwar mit der gleichen Summe – wenn auch die Stadt ihr Portemonnaie öffnet.

Text und Foto: Dattelner Morgenpost

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